Das bin ich

Karsten Schütze
Meine Leidenschaft für Politik ist im Rahmen des Eingemeindungsversuchs 1997 entstanden. Meine Heimatstadt sollte nach Leipzig eingemeindet werden. Dagegen musste etwas unternommen werden. Im Februar 1999 wurde ich dann angesprochen, ob ich als Parteiloser auf der Liste der SPD für den Markkleeberger Stadtrat kandidiere. Den 18. Juni 1999 werde ich nie vergessen: Der Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen sprach sein Urteil: Markkleeberg bleibt selbstständig.
 
Seit dieser Zeit engagiere ich mich besonders stark im Ehrenamt für meine Heimatstadt. Als Stadtrat war es für mich eine faszinierende Aufgabe an der Entwicklung unserer Seenlandschaft beteiligt zu sein. Die quietschenden Geräusche der Tagebaubagger waren mir aus Kindheitstagen noch vertraut. Dass nun eine Entwicklung einsetzte, wo man zuschauen konnte, wie Markkleeberg immer schöner wurde, war mein Antrieb mich immer stärker zu engagieren.
 
2001 wurde ich dann Mitglied der SPD. Die Sozialdemokratie war mir schon immer sympathisch. Mit deren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität konnte ich mich voll identifizieren. In der Folge wurde ich als Kreisrat gewählt und bin dort seit 2008 Fraktionsvorsitzender der Fraktion SPD/Grüne. Diese Aufgabe hat mein kommunalpolitisches Wissen stark erweitert und zahlreiche enge Kontakte zu den Bürgermeistern der Region entstehen lassen. Diese Erfahrung wird mir als OBM sicher hilfreich sein.
 
Mein Engagement in Markkleeberg erstreckt sich nicht nur auf die Kommunalpolitik. So bin ich auch in mehreren Vereinsvorständen aktiv, z. B. als Vorsitzender des Bürgervereins Pro agra-Park. Und nicht zuletzt habe ich meinen Beruf mittlerweile 23 Jahre mit Begeisterung gelebt. Als Lehrer an der Rudolf-Hildebrand-Schule habe ich versucht über das normale Unterrichtsgeschehen die Schule als Lern- und Lebensort zu gestalten, z. B. als Vertrauenslehrer oder Koordinator für Ganztagsangebote.
 
Doch nun sehe ich die Tätigkeit als Oberbürgermeister von Markkleeberg als meine neue Berufung. Mit Herz und Verstand möchte ich die Geschicke meiner Heimatstadt lenken.