Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in Markkleeberg

Gut besucht war die vom Kulturbahnhof e. V. organisierte Diskussionsrunde zu den Gedenkorten an die Opfer der Naziherrschaft in Markkleeberg. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten die Lehrer Ingeborg Hänßgen und Dr. Carsten Müller, der Stadtchronist Michael Zock, der Leiter des Sachgebiets Kultur Ralph von Rauchhaupt und die Büroleiterin des Markkleeberger Oberbürgermeisters Evelin Müller.

„Die Beiträge der Podiumsgäste gingen unter die Haut. Jeder einzelne wusste Details über die Gräueltaten der Naziherrschaft in Markkleeberg zu berichten. Daraus leitet sich für mich die Verpflichtung ab, dass diese Taten niemals in Vergessenheit geraten. Es verdient größten Respekt, wie sich Schüler und Lehrer dieser Thematik in einer Vielzahl von Projekten widmen“, so Karsten Schütze.

Schüler der Rudolf-Hildebrand-Schule übersetzten das Buch „Snow-Flowers“ von Dr. Zahava Stessel, ehemalige Insassin der KZ-Außenlagers in Markkleeberg und mittlerweile Ehrenbürgerin der Stadt. Die deutsche Übersetzung soll demnächst gedruckt werden. In der weiteren Diskussion lag der Schwerpunkt bei der zukünftigen Gestaltung der Gedenkorte im Stadtgebiet.